50 Jahre St. Vitus-Kirche Nüst

Festschrift von 2006

"Orgelweihe in Nüst"

(Copyright: Manfred J. Aha, Nüst)

„Orgelweihe in Nüst" stand im Bonifatiusboten Nr. 35 im Jahr 1963.„Die kleine, aber wachsende Vorortgemeinde Nüst der nahen Kreisstadt Hünfeld, zur Pfarrei Mackenzell gehörig, hatte am Sonntag, den 25. Oktober, einen Festtag. Sieben Jahre nach der Weihe der neuen und schmucken St.-Vitus - Kirche wurde endlich die ersehnte Orgel geweiht. Eine erhebende Feierstunde vereinte viele Gläubige in der vollbesetzten Kirche. Studienrat Dr. Eduard Krieg, der die eigentliche Weihe vornahm, sagte: ,,Die Weihe einer Orgel in einer Kirche sei etwas Seltenes und Erhabenes, das nicht in jeder Generation vorkäme." Er dankte im Namen des Bischofs der opferspendigen Gemeinde. Die neue Orgel sei unter fühlbaren Opfern entstanden. Der Redner erläuterte im Einzelnen das zehn Register umfassende Orgelwerk. Nach der Orgelweihe durch Dr. Krieg unter Assistenz von Ortspfarrer Josef Leister erklang zum ersten Male die neue Orgel. Kantor Dr. med. Adolf Jestaedt aus Hünfeld spielte ein Präludium von Bach. Umrahmt wurde die Weihefeier von zwei Chorbeiträgen des MGV-Nüst unter Leitung von Dirigent Klüber aus Hofaschenbach. Anwesend bei der Feierstunde waren: der Dechant des Dekanates Hünfeld, Pfarrer Oskar Schmalbauch, der Präses der Cäcilienvereine des Kreises Hünfeld, Pfarrer Adolf Laufer, Michelsrombach, sowie Pfarrer Volker aus Haselstein. 
Ursprünglich stand die neue Orgel in einer kleinen Kirche in Ennepetal bei Wuppertal in der Diözese Münster. Die Orgel selbst wurde von der Firma Hey aus Sondheim vor der Rhön überholt und eingebaut. Gebaut wurde die Orgel von Bernd Koch, Wuppertal, im Jahre 1955. Die Einweihung war am 25. August 1963. Das 40 Jahre alte Harmonium aus der alten Kirche hatte ausgedient. Der Preis für die 10-registrige Orgel ist mit 10.000 DM angegeben, wovon 5.000 DM bereits angespart waren.
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