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wird der Flußname Nüst (,,Niusta" = Wühlbach?) erstmals genannt in der Grenzbeschreibung des damals an Fulda geschenkten Wildbanns Bramfirst.
wird der Flußname Nüst (,,Niusta" = Wühlbach?) erstmals genannt in der Grenzbeschreibung des damals an Fulda geschenkten Wildbanns Bramfirst.
erscheint ein „Smalun Nusti" in der Grenzbeschreibung der Pfarrei Margretenhaun. Es handelt sich wohl um das spätere Wenigennüst zwischen Morles und Kermes.
wird Nüst zum erstenmal urkundlich genannt: die Namen Stigelicius und Gluwo von Nust stehen unter einer Urkunde des Fuldaer Fürstabts IV: von Erthal, durch die Heinrich von Haune eine Schenkung an das Kollegiatstift Hünfeld machte. Die Adligen von Nüst werden nach 1295 nicht mehr erwähnt.
verkaufen die von Simbach dem Fuldaer Fürstabt Heinrich VI. von Hohenberg Einkünfte in Nüst.
wird die Wüstung Rode südlich Nüst erstmals urkundlich erwähnt. Die Herren von Romrod verkaufen ihre fuldischen Lehnsgüter „zum Rode by Nuweste by Hünfeld". Vielleicht ist diese Rode identisch mit dem 1534 genannten Swyngis (Schwingerhof) östlich Rückers
verkauft Frowin von Haune u.a. die Hälfte seines Anteils an „Nidder Nuwste"
an das Stift Fulda.
kauft das Stift Fulda von Jörg von Haune u.a, dessen Anteil an Nieder Nüst. 1501 ist ein Bauer den Herren von Haune lehnspflichtig.
wohnen in Nüst 17 Viehhalter
um diese Zeit erscheinen in den Mackenzeller Amtsregistern in „Undern Nüst" 18 Bauern, davon zwei zur Propstei Blankenau gehörige. Ein Hof gehört der Familie Landau. Nüst zählt noch zum Gericht Hünfeld, rechnet aber später zum Amt Mackenzell.
ist Nüst ein Filiale der Pfarrei Hünfeld und hat eine Kapelle.
ist Nüst, das schwer im Dreißigjährigen Krieg zu leiden hatte, wüst und un-bewohnt.
wohnten in Nüst bereits wieder zwei Familien, darunter die Familie Dietz, die heute noch in Nüst seßhaft ist.
wird bei einer Visitation der hl. Vitus als Titular der Kapelle genannt.
Die Gemeinde Nüst erkauft vom Fuldaer Fürstabt Dalberg für 800 Gulden das Brau-, Schank- und Herbergsrecht.
wohnten in Nüst 18 Bauern.
wird Nüst Filiale der neugegründeten Pfarrei Mackenzell.
wird ein Glöckchen zu Ehren der HI. Vitus und Franz Xaver gegossen, das die
beiden Weltkriege überstanden hat.
wird eine neue Fachwerk-Kapelle errichtet.
wohnten in Nüst 11 Bauern und 9 Hüttner, von denen 2 vierschwellige sind.
gehört Nüst bei der Säkularisation des Hochstifts Fulda zum fuldischen Oberamt
Mackenzell, und teilt in der Folgezeit dessen politisches Schicksal.
wird von Paulus Bemhart der Bildstock am Ortsausgang nach Hünfeld gesetzt.
Ein Bildstock um 1850 steht am Ortsausgang nach Dammersbach, ein Immaculata-Bildstock von 1867 am Ortsausgang nach Hünfeld, ein weiterer an der Straße nach Dammersbach.
standen in Nüst 23 Wohnhäuser. Es gab 181 Einwohner (davon 84 männlich, 97 weiblich).
gab es 25 Wohnhäuser mit 184 Einwohnern.
wird von Walter Dietz und seiner Ehefrau Anastasia, geb. Emmert, das Friedhofskreuz auf dem alten Friedhof errichtet. Ein zweites Stein-Kruzifix auf der Höhe Richtung Dammersbach wurde 1868 von Balthasar Henkel gestiftet.
hat Nüst 205 Einwohner.
wird die Schule gebaut. Sie wird 1964 erweitert.
wird in Nüst der Hünfelder Schützenverein (seit 1919 "Schützenverein Wilhelm Tell") gegründet.
wohnen in Nüst 242 Katholiken und 14 Protestanten.
In der Schule unterrichtet ein Lehrer 51 Kinder.
muss eine Glocke zu Kriegszwecken abgeliefert werden.
haben die Bewohner von Nüst am Ende des Ersten Weltkrieges acht Gefallene
zu beklagen.
wird Nüst an das öffentliche Stromnetz angeschlossen.
ist die Einweihung der Mariengrotte.
hat Nüst 219 Einwohner in 37 Häusern. Im gleichen Jahr wird mit der Flurbereinigung begonnen. (bis 1933)
wird die Freiwillige Feuerwehr Nüst gegründet.
muss wieder eine Glocke abgeliefert werden.
haben die Einwohner von Nüst am Ende des Zweiten Weltkrieges dreizehn Gefallene zu beklagen.
kommen Heimatvertriebene, vorwiegend aus dem Sudetenland, nach Nüst.
wird der Männergesangverein gegründet.
wird die Haunebrücke gebaut.
wird ein Feuerwehrgerätehaus errichtet.
Mit dem Bau der Wasserleitung und Kanalisation wird begonnen.
Erste Sirene aus Privatbesitz von Willi Heil (aus einer Dreschmaschine).
wird die alte Kapelle abgerissen und eine neue Kirche erbaut nach den Plänen des Hünfelder Architekten Ehrlich. Sie wird am 14. 10. 1956 geweiht. In diesem Jahr hat Nüst 451 Einwohner. Ein Ortsverband der Christlichen Bürger-Vereinigung (CB\J, heute CWE) wird gegründet.
wird durch die Fa. Hey, Sondheim/Rhön eine gebrauchte Orgel mit 10 Registern aufgestellt. Sie war 1955 von Bernhard Koch aus Wuppertal für Ennepetal gebaut worden. 1963 wird auch eine Mandolinen- und Gitarrengruppe gegründet.
werden von der Fa. Gebr. Bachert, Karlsruhe, drei Glocken (Christkönig, Maria und Vitus) geliefert. Die neue Brücke über die Nüst wird gebaut.
wird das Gefallenen-Ehrenmal beim alten Friedhof errichtet.
wird eine Mädchen- und Frauen-Gymnastikgruppe gegründet.
endet durch einen Grenzänderungsvertrag vom 31. 12. die kommunale Selbständigkeit von Nüst. Die Gemeinde ist ab 1.1.1972 ein Stadtteil von Hünfeld.
wird die Schule geschlossen. Die Hauptschüler gehen nach Hünfeld.
wird der neue Friedhof auf der Lieth, südlich des Dorfes, angelegt
wird die Schule in ein Bürgerhaus umgebaut. Der Kirmes- und Karnevalsverein wird gegründet. Die Friedhofshalle wird errichtet.
wird die Kirche renoviert
zählt der Hünfelder Stadtteil Nüst am 1. Januar 401 Einwohner.