Die Fundamentierungsarbeiten werden durch den nassen Wiesengrund sehr erschwert. Etwa 800 Sack Zement wurden bei der
Herrichtung der Eisenbetonfundamente benötigt, da auf eine gute Isolierung großer Wert gelegt wurde".
Zur Grundsteinlegung am 22. Mai 1956 ist zu lesen: ,, Am Pfingstsonntag fand unter großer Beteiligung der Gläubigen die feierliche Grundsteinlegung zur neuen Filialkirche statt, die dem hl. Vitus geweiht sein wird. Eine große Zahl von geistlichen und weltlichen Vertretern wohnte der Grundsteinlegung bei. Der Weiheakt selbst wurde von Msgr. Dr. Pralle unter Assistenz von Geistlichen Rat Dechant Medler (Hünfeld) und Ortspfarrer Leister (Mackenzell) vorgenommen. Unter den Gästen bemerkte man P. Superior Schulte - Kückelmann vom Oblatenkloster in Hünfeld und P. Willenbrink OMI. Auch Studiendirektor Dr. Kurt Kratz und der Pfarrer der Hünfelder evangelischen Gemeinde Julius Martiny, waren zugegen. Die Feier wurde mit dem Choral „Das ist der Tag des Herrn", gespielt von der Blaskapelle Stiegel (Mackenzell), eingeleitet. Weitere Darbietungen brachte der Männergesangverein Nüst unter Stabführung von Lehrer Nentwig, Schulkinder trugen Gedichte vor. Die Grundsteinurkunde, die auf Pfingsten, 20. Mai 1956, datiert und von Msgr. Dr. Pralle, Dechant Medler, Pfarrer Leister, Landrat Beck und Bürgermeister Joh. Pfeffermann unterschrieben ist, wurde vorgelesen. Weitere Gäste waren: die Bürgermeister Trapp (Mackenzell), Hütsch (Dammersbach) und die Lehrerschaft des Kirchenspiels und Architekt Ehrlich aus Hünfeld".